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Präkolumbische Zeit


Die erste Zivilisation, die den nordamerikanischen Kontinent besiedelte war die Clovis-Kultur. Von ungefähr 11.600 bis circa 10.700 vor Christus, so vermutet man, bevölkerten sie große Teile von Nordamerika.

Wahrscheinlich ist die Zivilisation der Clovis, die nach dem ersten Fundort Clovis in New Mexico benannt wurden, über die in der letzten Eiszeit zugefrorene Beringstraße im Norden des Kontinents von Asien aus nach Nordamerika eingewandert. Charakteristisch waren die gründlich bearbeiteten, meist geriffelten, Waffenspitzen, die aufgefunden wurden.


Aus dem Volk der Clovis sind die vielfältigen indigenen Völker hervorgegangen. Dies kann man wissenschaftlich, dank den Funden von Gräbern in Clovis, genetisch nachweisen. Sie breiteten sich über ganz Nordamerika aus. Im Abstand mehrerer Epochen entstanden unterschiedlichste Gebräuche, Gottheiten und Sprachen, wodurch sich die einzelnen indigenen Völker zunehmend voneinander abgrenzten. Es entstanden unterschiedlichste Organisationsformen der einzelnen indigenen Stämme in der so genannten präkolumbischen Zeit. Während einige Völker, wie die Azteken im späteren Mexiko sesshaft wurden und Viehzucht und Ackerbau betrieben, woraus sich deren spätere Hochkultur entwickeln konnte, lebten andere Gemeinschaften als Sammler und Jäger. Mit dem Entdecken von Nordamerika durch Christoph Kolumbus und dem maßenhaften Aussterben der indigenen Völker endete die präkolumbische Zeit. Viele Stämme der Ureinwohner wurden so stark dezimiert, dass sie sich zu neuen Gemeinschaften zusammenschließen mussten. Daraus entstanden die heutigen bekannten indigenen Gruppen der Wyandot, Mohawk, Apachen, Cherokee, Sioux, Mohegan, Irokesen und Inuit.
 


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